Mit diesen 5 Tipps pflegst du deinen Hauttyp richtig

Beauty Tipps

Ob normale Haut, fettige Haut, trockene Haut oder Mischhaut - jeder Hauttyp hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Fühlt sich deine Haut trotz sorgfältigem Eincremen immer trockener an? Oder hast du stattdessen den ganzen Tag über mit einem unangenehmen Glanz zu kämpfen? Vielleicht sieht sie auch nur fettig aus, spannt aber trotzdem unangenehm? Wir machen mit dir den Hauttypentest! In diesem Artikel erfährst du, an welchen Merkmalen du ganz einfach erkennst, was für einen Hauttyp du hast und wie du deine Haut mit der richtigen Hautpflege wieder zum Strahlen bringst!

Wovon ist dein Hauttyp abhängig?

In der Regel bestimmen erbliche Faktoren, welchen Hauttyp du im Laufe deines Lebens entwickelst. Es gibt aber noch eine Vielzahl anderer innerer und äußerer Faktoren, die deinen Hautzustand beeinflussen können. Genetische Einflüsse gehören dabei zu den inneren Faktoren. Aber auch Stress, hormonelle Schwankungen, deine Ernährung und die Einnahme von Medikamenten können für eine Veränderung deines Hautbilds verantwortlich sein. Zu den äußeren Faktoren gehören Umwelteinflüsse wie das Klima, in dem du lebst, Luftverschmutzung oder die Hautpflege, die du verwendest.

Woran erkennst du deinen Hauttyp?

#1 Normale Haut

Super, deiner Haut geht’s gut! Das können nur die Wenigsten behaupten. Tatsächlich findet man „normale Haut“ hauptsächlich bei Kindern und sehr jungen Menschen. Im Laufe der Jahre verändert sich der Hauttyp dann bei den meisten Menschen - sowohl durch innere, als auch durch äußere Faktoren. Gerade im fortgeschrittenen Alter wird die Haut zunehmend trockener, denn die Talgproduktion nimmt etwa ab dem 30. Lebensalter ab: der Schutzfilm aus Fett wird dünner und die Haut trocknet leichter aus. 

#2 Fettige Haut

Wenn deine Haut schon wenige Stunden nach dem Waschen damit anfängt, zu glänzen, hast du fettige Haut. Fettige Haut zeichnet sich durch eine übermäßige Talgproduktion und sichtbar vergrößerte Poren aus. Sie kommt vor allem bei Männern vor, da das Sexualhormon Testosteron für eine vermehrte Talgbildung sorgt.

Viele Frauen leiden immer dann unter fettiger Haut, wenn sich ihr Hormonspiegel verändert: also nicht nur in der Pubertät, sondern auch während der Schwangerschaft, kurz vor der Menstruation und nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel. „Leiden“ ist dabei ein starkes Wort, denn fettige Haut ist nicht nur negativ: Sie bleibt im Vergleich zu normaler Haut länger straff und ist außerdem dicker und dadurch widerstandsfähiger. 

Der Nachteil ist, dass fettige Haut zu der Bildung von Komedonen neigt, die auch als Mitesser bezeichnet werden. Was auf deiner Haut aussieht wie kleine schwarze Punkte ist in Wirklichkeit ein Rückstau von Talg in deinen Talgdrüsen. Durch das Ansiedeln von Bakterien und dem vermehrten Wachstum von Hornzellen kann es dazu kommen, dass die Talgdrüse verstopft und sich der Mitesser entzündet. Das Ergebnis bezeichnen wir umgangssprachlich als Pickel. Man unterscheidet dabei zwischen Papeln (erbsengroße, rötliche Knötchen), Pusteln (Eiterbläschen) und Zysten (tief unter der Haut liegende, rote Schwellungen). Treten Pickel häufig und in großer Anzahl auf, spricht man von Acne vulgaris. In diesem Fall ist es empfehlenswert, deinem Hautarzt einen Besuch abzustatten.

Warum fettige Haut ein Anzeichen dafür sein kann, dass sie mehr Feuchtigkeit braucht

Ein starker Glanz ist noch lange kein Beweis dafür, dass deine Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Ganz im Gegenteil: Wenn sie ungewöhnlich stark fettet, ist das wohlmöglich eine Reaktion auf einen Feuchtigkeitsmangel. Die Haut glänzt dann zwar, spannt aber gleichzeitig unangenehm. Sie ist dehydriert.

Aber wie kommt es dazu, dass die Haut so stark austrocknet? Fernsehen und Zeitschriften empfehlen oft aggressive Mittel, um Glanz zu reduzieren oder Pickel zu bekämpfen. Dadurch wird der Haut aber jegliche Feuchtigkeit entzogen. Das Gleiche gilt für die tägliche Gesichtsreinigung. Menschen mit fettiger oder unreiner Haut wird oft vorgeworfen, dass sie sich nicht genug waschen. Tatsächlich hat unreine Haut aber nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Zu häufiges Waschen trocknet deine Haut sogar zunehmend aus - vor allem dann, wenn die Wassertemperatur sehr hoch ist.

#3 Trockene Haut

Trockene Haut entsteht, wenn deine Talgdrüsen nicht genug Fett produzieren und deine oberste Hautschicht, die Epidermis, gleichzeitig weniger Feuchtigkeit binden kann: Die natürliche Fett- und Feuchtigkeitsregulierung deiner Haut ist also gestört. Dadurch wird auch die Barrierefunktion deiner Haut beeinträchtigt, denn sie verliert ihren natürlichen Schutzfilm aus Talg. Trockene Haut kommt häufiger bei Frauen vor als bei Männern: Bei Männern ist die Epidermis nämlich 15 bis 20% dicker und kann daher mehr Feuchtigkeit speichern.

Trockene Haut ist in der Bevölkerung besonders häufig vertreten, da sie – wie du bereits herausgefunden hast - oft mit fortschreitendem Alter auftritt. Aber es gibt auch eine Vielzahl äußerer Faktoren, die Trockenheit begünstigen können. Vor allem deine Gesichtshaut ist ständig Wind und Wetter ausgesetzt und wird dadurch strapaziert, denn anders als deinen Körper kannst du sie im Alltag nicht durch Kleidung schützen. Gerade im Winter wird deine Haut außerdem doppelt belastet: Einerseits durch die geringe Luftfeuchtigkeit im Freien, andererseits durch die trockene Heizungsluft, die deiner Haut wie ein trockener Schwamm Feuchtigkeit entzieht.

Obwohl trockene Haut keine Krankheit ist, kann sie schmerzhafte Ausmaße annehmen. Was am Anfang nur ein bisschen raue Haut ist, wird mit fortdauerndem Feuchtigkeitsverlust sichtbar spröde und beginnt unangenehm zu jucken. Letztendlich führt die Trockenheit auch zu Rissen und Wunden. Deswegen ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Welche das sind, erfährst du weiter unten!

#4 Mischhaut 

Bei Mischhaut handelt es sich um einen Hauttypen, der fettige und trockene Haut miteinander vereint. Während die Talgproduktion in der T-Zone (Stirn, Kinn und Nase) erhöht ist, ist der Bereich der Wangen eher trocken. Ist Mischhaut also schwieriger zu pflegen? Ja und nein. Natürlich haben die fettigen und trockenen Stellen deines Gesichts unterschiedliche Bedürfnisse. Deswegen ist es schwierig, eine Pflege zu finden, die jeden Bereich optimal pflegt. Es kann deshalb sinnvoll sein, verschiedene Produkte zu verwenden, die jeweils perfekt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Bereichs abgestimmt sind.

Es gibt aber auch ein paar Dinge, auf die du im Umgang mit deiner Haut generell berücksichtigen solltest – egal, was für einen Hauttypen du hast! Denn bevor du dich speziellen Problemen widmest, muss durch die richtige Pflege und Ernährung zuerst eine stabile Grundlage für gesunde Haut geschaffen werden. Wir geben dir ein paar Tipps, mit denen du deiner Haut garantiert etwas Gutes tust!

So behandelst du deine Haut richtig! Hautpflege-Tipps für Gesicht und Körper

Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann weißt du, dass sich fettige Haut und trockene Haut deutlich voneinander unterscheiden. Was ihre Pflege betrifft gibt es aber viele Gemeinsamkeiten, denn egal, ob deine Haut viel Talg produziert oder wenig: Letztendlich geht es ihr dann am besten, wenn du sanft mit ihr umgehst. Aber was bedeutet das überhaupt, sanft zu deiner Haut zu sein? Tatsächlich muten wir unserem größten Organ jeden Tag ganz schön viel zu, ohne es zu merken. Wir zeigen dir, worauf du achten musst, damit du dich in deiner Haut wieder rundum wohlfühlen kannst.

#1 Heiß duschen tut gut, oder?

Lange, heiße Bäder und Duschen sind zwar entspannend für Körper und Seele, aber nicht für deine Haut. Heißes Wasser solltest du, wenn möglich, ganz vermeiden, denn das entzieht deiner Haut ihre natürlichen Fette. Besser ist es, lauwarmes Wasser zu benutzen. Das schont nicht nur deine Haut, sondern auch deine Haare.

#2 So reinigst du deine Haut richtig

Ziel ist es immer, den natürlichen Schutzfilm deiner Haut so wenig wie möglich zu schädigen. Deshalb solltest du deine Haut nur so häufig waschen, wie du es für nötig hältst. Wenn sich deine Haut nach dem Waschen „quietschsauber“ anfühlt, ist das nämlich ein schlechtes Zeichen. Die meisten Reinigungsprodukte enthalten Sulfate, denn Sulfate schäumen gut und lösen zuverlässig Schmutz. In der Liste der Inhaltsstoffe erkennt man sie als Sodium Laureth Sulfate (SLS) oder Sodium Pareth Sulfate (SPS). Das Problem dabei ist, dass sie so gründlich reinigen, dass auch die schützende Lipidschicht der Haut beschädigt wird. Deswegen solltest du möglichst milde Produkte zur Hautreinigung zu verwenden – mehr brauchst du nicht, um alltägliche Verschmutzungen zu entfernen. Ist eine gründlichere Reinigung notwendig, zum Beispiel, weil du Make-up verwendest, kannst du anstatt einem aggressiven Reinigungsschaum zum Beispiel ein Reinigungsöl benutzen. Beim anschließenden Abtrocknen solltest du starkes Rubbeln vermeiden, um deine Haut zu schonen. Stattdessen kannst du dein Gesicht mit einem Handtuch aus Mikrofaser trocken tupfen. Manche schwören auch darauf, die verbleibenden Wassertropfen nach dem Waschen mit den Fingern einzuklopfen, bis sie ganz eingezogen sind.

#3 Augen auf beim Hautcreme-Kauf

Auch Hautcremes und andere Pflege können deine Haut strapazieren – zum Beispiel dann, wenn sie irritierende Inhaltsstoffe wie Duftstoffe, Alkohol oder Menthol enthalten. Wirf deswegen immer einen Blick auf die Rückseite der Verpackung und überprüfe Inhaltsstoffe, bei denen du dir unsicher bist. Vor allem Produkte gegen Unreinheiten sind oft alles andere als sanft zu deiner Haut. Trotzdem sind die meisten Inhaltsstoffe nicht ausschließlich gut oder böse, denn: jede Haut ist anders und reagiert unterschiedlich. Beobachte deshalb immer genau, wie dein Körper reagiert!

#4 Diesen Einfluss hat die Sonne auf unsere Haut

Ein weiterer Aspekt, den du nicht vernachlässigen solltest, ist der Sonnenschutz. Die Sonne ist nämlich leider einer der größten Feinde unserer Haut: Sie ist verantwortlich für Sonnenbrand und Hautkrebs und trägt außerdem zur Hautalterung bei. Im Gegensatz zur UV-B-Strahlung der Sonne, die uns in unseren Breitengraden nur im Frühling und Sommer erreicht, gelangen die langwelligen UV-A-Strahlen das ganze Jahr über an die Erdoberfläche. Sie dringen nicht nur durch Wolken und Glas, sondern auch tief in die Haut ein, beschädigen dort die Kollagenstruktur und erzeugen freie Radikale. Aus diesem Grund solltest du deine Haut wenn möglich immer durch Sonnencreme schützen.

#5 Alles braucht seine Zeit 

Wenn deine Haut über einen längeren Zeitraum strapaziert worden ist, braucht sie Zeit, um sich wieder zu erholen. Hab also ein wenig Geduld! Auf Dauer zahlt es sich aus, zärtlich mit deinem Körper umzugehen – auch, wenn er mal nicht so will, wie du möchtest. Wenn du also gerade erst angefangen hast, deine Hautpflege zu verbessern, gib deine Haut etwas Zeit, sich darauf einzustellen.

Überblick: Den eigenen Hauttyp kennen und pflegen 

 (Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern)

Fazit 

Hast du deinen Hauttypen erkannt? Man unterscheidet grob zwischen diesen vier Typen: normaler Haut, fettiger Haut, trockener Haut und Mischhaut. Normale Haut ist weder fettig, noch trocken und ist vor allem bei jungen Menschen zu finden. Fettige Haut zeichnet sich durch eine erhöhte Talgproduktion aus. Trockene Haut entsteht, weil die Talgdrüsen nicht ausreichend Fett produzieren und die Epidermis gleichzeitig nicht genug Feuchtigkeit speichern kann. Mischhaut verbindet fettige und trockene Haut miteinander. 

Um deine Haut optimal zu pflegen, solltest du auf aggressive Reinigungsprodukte mit Sulfaten und irritierende Inhaltsstoffe wie Duftstoffe und Alkohol verzichten. Auch häufiges Waschen kann deine Haut strapazieren, denn es schädigt ihre schützende Lipidschicht – vor allem dann, wenn du heißes Wasser verwendest. Mit diesen Tipps hast du die Grundlagen für eine schöne Haut im Griff! Wenn deine Hautpflege sich aber dennoch als etwas schwieriger entpuppt: Halte unseren Blog im Auge, denn schon bald findest du hier noch weitere Tipps und Methoden für deine Hautpflege!


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  • Angelika Schmidtke am

    Laut Dr. Raimund von Helden soll man keine Sonnenschutzcreme verwenden.
    Ich nehme stattdessen Astaxanthin.


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